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JAHRESRÜCKBLICK 2020 ERSCHIENEN

Der Jahresrückblick auf das Jahr 2020 ist soeben druckfrisch eingetroffen. Und auch digital möchten wir Ihnen den Rückblick auf das Jahr 2020 - mit Ausblicken auf das Jahr 2021 - rund ums Kloster Hegne und der Stiftung Kloster Hegne und deren Werke ermöglichen.

Das Zitat „Gott wird sorgen! Wir sind in Gottes Hand.“ von Mutter Maria Theresia Scherer trägt thematisch durch den Jahresbericht 2020. Durch ein Jahr, das sicherlich so ganz anders war, als wir uns das im Vorfeld vorstellt haben. Wir möchten darauf schauen, was in den letzten 12 Monaten „gegangen“ ist, was möglich war. Diese Beispiele zeigen, dass es auch in Zeiten, in denen so viel nicht möglich war, Dinge gibt, die möglich sind, die „gehen“ – vielleicht etwas „Anders“ als vorher gedacht.  

Lesen Sie den Jahresrückblick hier als pdf!

„BEINWELLSALBE KLOSTER HEGNE“ WIEDER ERHÄLTLICH

Lange wurde die traditionelle „Kloster-Beinwell-Pflegesalbe“ mit 30 Kräutern vermisst und nun ist sie wieder erhältlich.

Einige Jahre wurde die Salbe nicht mehr hergestellt, da wir Schwestern dies selber nicht mehr leisten konnten. Die Salbe sollte aber weiterhin erhältlich sein, da eine große Nachfrage über all die Jahre bestehen blieb. Im Team der Herrenbach Apotheke in Augsburg haben wir einen verlässlichen und kompetenten Partner gefunden, der die Salbe produziert und vertreibt. Für den Vertrieb arbeitet die Herrenbach Apotheke mit „Hildegard & Anderes“ zusammen.

Früher haben Schwestern die Salbe hergestellt und beim Verkauf wurden keine Personalkosten, sondern nur die Materialkosten berechnet. Da gesetzliche Auflagen für einen professionellen Vertrieb einzuhalten sind und nun u.a. Personalkosten hinzukommen, muss die Salbe zu einem neuen, höheren Preis angeboten werden. Die Qualität der Salbe ist geblieben. Der Preis liegt bei 17,89 € (für 100 ml).

Der Verkauf an der Klosterpforte startet am 29.03.2021. Damit wir die ersten Bestellungen gut planen können, haben wir eine Bitte an Sie: Wenn Sie jetzt schon wissen, dass Sie an der Klosterpforte Beinwellsalbe kaufen möchten, geben Sie uns doch bitte kurz bis zum 16.03.2021 Ihre Vorbestellung durch unter: 07533/807-0 (Klosterpforte) oder per Mail an info@kloster-hegne.de (mit gewünschter Anzahl und Angabe welche(r) Sorten).

Wer es eiliger hat oder in dem Shop noch ein bisschen stöbern möchte, kann die Salbe auch gerne online bestellen: Beinwellsalbe Kloster Hegne - Hildegard & Anderes Onlineshop (hildegard-anderes.de)

BUCH-NEUERSCHEINUNG: „KLOSTER HEGNE. EINBLICKE IN GESCHICHTE UND GEGENWART“

Wie aus dem „klei Klöschterle“ in Hegne in mehr als 125 Jahren ein großes Kloster und ein überregional bedeutender spiritueller Ort geworden ist, können Sie jetzt im neu erschienenen Buch „Kloster Hegne. Einblicke in Geschichte und Gegenwart“ lesen. Schön, ein Teil davon zu sein.

In dem knapp 100 Seiten starken Buch, herausgegeben von der Theodosius Akademie, geben Schwestern und der Schwesterngemeinschaft nahestehende Männer und Frauen vielfältige Einblicke in das Kloster Hegne. Dabei steht nicht nur die Geschichte der Provinz Baden-Württemberg der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz im Fokus, sondern auch die im Kloster gelebte Spiritualität, die unterschiedlichen Gebetsorte und die verschiedenen Einrichtungen.
Darüber hinaus hilft ein Lebensbild der seligen Schwester Ulrika Nisch zu verstehen, was Jahr für Jahr unzählige Menschen nach Hegne an ihr Grab in der Krypta pilgern lässt.
Meditative Texte und Fotografien von verschiedenen Kreuzen, die im Klosterareal präsent sind, machen das Buch über seinen Informationswert hinaus zu einem Leseerlebnis mit spirituellem Gewinn.

Markus R. T. Cordemann, Leiter der Theodosius Akademie und verantwortlich für die Redaktion: „Beim Lesen können Sie in die Vergangenheit, Gegenwart und – soweit dies möglich ist – in die Zukunft dieses geprägten Ortes eintauchen und das Kloster Hegne neu entdecken.“

Ein kleines, lesenswertes, überraschend facettenreiches und kurzweiliges Buch, das für 8 € (zzgl. Versandkosten) in der Theodosius Akademie bestellt werden kann (info@theodosius-akademie.de oder 07533.807-700).

 

BEITRÄGE IN BÜRGERBROSCHÜRE ALLENSBACH

Die neue Bürgerbroschüre von Allensbach ist richtig schön geworden. Auch wir sind gleich mit 3 Artikelmn darin vertreten zu den Fragen:
Wie kann man im Altenpflegeheim Maria Hilf gut alt werden?
Was bedeutet das Wort "Bildung" für das Marianum?
Was sagt Sr. Maria Paola über das "Bedürfnis der Zeit"?

HIER gehts zur Bürgerbroschüre.

EINWEIHUNGSFEIER: ERWEITERUNG UND UMBAU DES ALTENPFLEGEHEIMS MARIA HILF

Nach einer langen Zeit mit Baustellenatmosphäre konnte am 06. Oktober der Um- und Anbau im Altenpflegeheim Maria Hilf eingeweiht werden. Ausgangspunkt der Baumaßnahmen war die Erfüllung von Vorgaben der neuen Landesheimbauverordnung zur Schaffung zweier neuer Aufenthaltsräume und die Belegung in Einzelzimmern.

Die Bauphase hat sich durch die notwendigen Corona-Schutzmaßnahmen bis weit über Ostern, dem ursprünglichen Fertigstellungstermin, hinaus verlängert. Sicherlich wäre auch ohne die Pandemie und ohne die Vorgaben des Denkmalschutzamtes der An- und Umbau für alle Beteiligten, insbesondere für die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen, eine Herausforderung geworden. Doch nun kam zum „Corona-Alltag“ der Bau „noch oben drauf“. Oder wie Herr Bürgermeister Stefan Friedrich in seiner Rede sagte, dass er uns nicht beneidet habe, auch wenn man lapidar hätte sagen können „da kam doch nur ein Stockwerk oben drauf“. Nein, erklärte auch der Architekt Werner Plösser, der Denkmalschutz habe zu heftigen Diskussionen geführt, und das Resultat sei ein Kompromiss geworden - eine „Fuge“, ein Abstand zwischen Bestandsbau und Anbau.

Nach Besichtigung des neuen Aufenthaltsbereichs „St. Michael Bergblick“ und des neu gestalteten Foyers „St. Michael Seeblick“ waren die Gäste zum Festakt in die Klosterkirche geladen. Auf die Begrüßung durch den Heimleiter Florian Loewenberg und die Provinzoberin Schwester Maria Paola Zinniel folgten Grußworte des Bürgermeisters Stefan Friedrich und ein virtueller Rundgang durch den Architekten Werner Plösser. Alle waren sich einig: das Altenpflegeheim Maria Hilf hat einen schönen ins Klosterensemble gut integrierten Anbau erhalten, einen Ort, an dem man mit ganz viel Liebe zum Detail Räume geschaffen hat, in dem sich alle geborgen fühlen dürfen, hoffentlich viel Grund zur Freude haben und gerne und gut darin leben und feiern können. Hier seien weder bei der Planung noch bei der Umsetzung Kompromisse gemacht worden. Spiritual Helmut Miltner segnete die neuen Räumlichkeiten, Heimleiter Florian Loewenberg sprach das Schlusswort. Den musikalischen Rahmen gestalteten Schwester Ursula-Maria Rampf, Flöte, und Schwester Dorothea Maria Oehler, Gitarre.

Der Dank für die gute und konstruktive Zusammenarbeit geht an wirklich alle: alle Mitarbeiter*innen, alle Schwestern, an das bewährte Bau-Team des Klosters, alle Bewohner*innen, alle Firmen mit ihren Teams, an den Architekten Herrn Plösser mit Team, an die Heimaufsicht, an die Mitarbeitenden der Technischen Bertriebe und ganz viele mehr. 

GROSSE FREUDE BEI KLEINEN FREILUFT-KONZERTEN

Große Freude bei kleinen Freiluft-Konzerten
„Musik ist uns vom Himmel gegeben, damit wir die Welt, die uns in vielen Dingen so zusetzt, ertragen können“ (Martin Schleske). - Zweimal innerhalb kurzer Zeit kamen die Bewohnerinnen, Bewohner und Schwestern im Altenpflegeheim Maria Hilf ganz unerwartet in den Genuss eines im Sinn dieses Zitats tröstlichen musikalischen Geschenkes.


In der Absicht, mit Musik Freude zu bringen, gaben Werner Engelhard, Mitglied der Philharmonie Konstanz und Leiter des Posaunenchors Bodanrück, und drei junge Bläser für das Altenpflegeheim und das Kloster mit drei Posaunen und einem Horn ein kleines Freiluft-Konzert. Von klassischen Posaunenstücken über bekannte Liedmelodien bis hin zu modernen Stücken, bei denen man am liebsten mitgetanzt hätte, war alles dabei (von links: Sebastian Becker, Horn, Johanna Matthiesen, Posaune, Theo Becker, Posaune, Werner Engelhard, Posaune).


Kurze Zeit später bot ein Quartett der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz auf der Terrasse des Eingangsbereiches von Maria Hilf ein kleines Kammerkonzert: Antje Knötzele, Violine, Irene Oesterlee, Viola, Kai Ahrens, Klarinette, Yuki Kishikawa, Fagott.
Zur Aufführung kamen in wechselnder Besetzung Lieder alter Meister der Renaissance-Zeit (von links: Yuki Kishikawa, Irene Oesterlee, Kai Ahrens).


In schwierigen Zeiten mit Musik Menschen erfreuen – dies war auch Anliegen dieser Initiative. Ein Blick in die Gesichter der Zuhörer*innen, die im Freien, auf dem Balkon und an den Fenstern der Musik lauschten, und der kraftvolle Beifall zeigten, dass den Musiker*innen dies mit ihrem professionell dargebotenen Programm überzeugend gelungen ist. „Sie haben ein Lächeln auf die Gesichter gezaubert“, so brachte es Michael Hartwich, Leiter Personal, im Namen aller in seinem abschließenden Dank ins Wort.

ROTE NASEN-CLOWNS BEGEISTERTEN PFLEGEBEDÜRFTIGE BEI FENSTERVISITE

Lächeln in Zeiten von Corona: mit ihrem Auftritt vor den Fenstern und Balkonen im Altenpflegeheim Maria Hilf in Allensbach-Hegne begeisterten die ROTE NASEN Clowns Sandra Schüssler als Clown Kleo und Carlos Lumbrera Calvo alias Hans ImGlück die pflegebedürftigen Bewohner*innen. Große Freude herrschte in diesen Tagen wieder bei den Seniorinnen und Senioren, als z. B. unzählige Seifenblasen in allen Größen und Formen die Luft erfüllten, im Sonnenlicht in allen Farben glänzten und bis zu den Fenstern der Bewohner*innen aufstiegen.   

Unter dem Dach des in Berlin ansässigen Vereins ROTE NASEN Deutschland e.V. finden nun schon seit Ende Mai 2019 zweiwöchentlich Clownvisiten im Altenpflegeheim Maria Hilf statt. Corona machte die Clowns erfinderisch: Da die Künstlerinnen und Künstler die Innenräume der Einrichtung  derzeit nicht mehr betreten dürfen, verlegen sie ihre Auftritte nach draußen und machen den Garten oder Hof zur Bühne. Für Florian Loewenberg, Leiter des Altenpflegeheim Maria Hilf, ist der Besuch der ROTEN NASEN gerade jetzt wichtig für Bewohner und Mitarbeitende: „Das befreite Lachen bei uns im Haus tut so gut – nach all den Entbehrungen für Mitarbeitende und vor allem für die Bewohner*innen. Die Performance lebt nun viel mehr über die Gestik und Mimik  und weniger über die Sprache - aber die uns lieb gewonnenen Clowns schaffen es in kreativer Art und Weise, unsere Schwestern, Bewohner*innen und unsere Mitarbeitende herzlich zum Lachen zu bringen. Die ROTEN NASEN tun uns einfach gut!“

Die regelmäßigen Visiten sind mehr als nur Spaß, bestätigt Reinhard Horstkotte, künstlerischer Leiter von ROTE NASEN: „Ein Lächeln tröstet die Seele nachhaltig und stärkt die psychosoziale Gesundheit der Menschen.“ Deswegen finanziert die Betriebskrankenkasse BAHN-BKK die Clownvisiten als Präventionsleistung. „Wir freuen uns, auch in Zeiten der Corona-Pandemie etwas für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Pflegebedürftigen tun zu können. Die Clownvisiten zaubern ein Lächeln ins Gesicht und bewirken eine positive Stimmung bei den Pflegebedürftigen, denn durch Humor und Leichtigkeit geben die Clowns in ihrer wertvollen Arbeit die Freude am Leben an die Pflegebedürftigen weiter.“ Die Freude der Bewohner*innen ist das schönste Geschenk für die Clowns und zeigt, dass die Künstler auch mit einem Mindestabstand von 1,50 Metern die Herzen der Menschen erreichen.

„AUF DEM WEG“ - JAHRESRÜCKBLICK 2019

Das Auftreten des Corona-Virus und dessen rasante und dramatische Ausbreitung  erweiterte das Motto „Veränderung“ unseres Jahresrückblicks um eine ungeahnte Dimension. Die weltweiten Entwicklungen sind zugleich der Grund, dass der Jahresrückblick dieses Mal erst mit Verspätung vorliegt. Denn unser aller Aufmerksamkeit und Sorge galt und gilt dem Bemühen, das Nötige zu entscheiden und zu tun, was die Menschen schützt und der Ausbreitung des Virus entgegenwirkt.

Doch nun steht Ihnen der Jahresrückblick 2019 als PDF zur Verfügung. Klicken Sie HIER, und schauen Sie rein!

„AUF DEM WEG“ - JAHRESRÜCKBLICK 2019

Das Auftreten des Corona-Virus und dessen rasante und dramatische Ausbreitung  erweiterte das Motto „Veränderung“ unseres Jahresrückblicks um eine ungeahnte Dimension. Die weltweiten Entwicklungen sind zugleich der Grund, dass der Jahresrückblick dieses Mal erst mit Verspätung vorliegt. Denn unser aller Aufmerksamkeit und Sorge galt und gilt dem Bemühen, das Nötige zu entscheiden und zu tun, was die Menschen schützt und der Ausbreitung des Virus entgegenwirkt.

Doch nun steht Ihnen der Jahresrückblick 2019 als PDF zur Verfügung. Klicken Sie HIER, und schauen Sie rein!

FEIERLICHE ERÖFFNUNG DER THEODOSIUS AKADEMIE

Theodosius Akademie – nun offiziell und feierlich in Hegne eröffnet

Im Chorraum der Klosterkirche, in welcher der Festakt stattfand, ein großes Bild von Pater Theodosius Florentini, Gründer der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz, und vor dem Bild ein Paar seiner abgelaufenen Schuhsohlen – sprechendes Symbol und konkretes Zeugnis für das tatkräftige Wirken und unermüdliche Unterwegssein des Namensgebers der Akademie.

Schwester Maria Paola Zinniel, Provinzoberin, eröffnete ihre Begrüßung der zahlreich zum Festakt erschienenen Gäste und Schwestern mit den Worten: „Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt von morgen aussieht.“ Die Stiftung Kloster Hegne und die neu gegründete Theodosius Akademie übernehmen Mitverantwortung beim Gestalten einer guten Zukunft.
Thomas Scherrieb, Vorstand der Stiftung und Verwaltungsdirektor, erläuterte die Hintergründe und bisherige Entwicklung der 2018 errichteten Stiftung Kloster Hegne, die nun mit der Theodosius Akademie ein weiteres Tätigkeitsfeld begründete.

Wie diese unter dem Motto „einfach.anders“ ihren Auftrag versteht, verdeutlichte Schwester Benedicta-Maria, Vorstand der Stiftung: Neben den üblichen Bildungsangeboten einer Akademie wolle die Theodosius Akademie die Wertekultur, den spirituellen Kern der Ordensgemeinschaft und die Botschaft der seligen Schwester Ulrika Nisch lebendig halten und vermitteln - nach innen in die Stiftung und nach außen in unterschiedlichsten Vernetzungen und Kontakten, dynamisch und dialogisch unterwegs mit anderen Menschen.
Sr. Christiane Jungo vom Kloster Ingenbohl die den Festvortrag hielt, gelang es mit ihrer Präsentation vorzüglich, den Anwesenden, den charismatischen Namensgeber der Akademie, Pater Theodosius Florentini, lebendig vor Augen zu führen – inspirierend und innovativ, mutig und mit unerschütterlichem Gottvertrauen.

Das Fest ging weiter im Haus Ulrika am Zentralen Parkplatz, dem Sitz der Theodosius Akademie. Markus R. T. Cordemann, Leiter der Akademie, gab einen kurzen Rückblick über die Wegstrecke bis zu deren Gründung, im Anschluss daran segnete Spiritual Helmut Miltner das Haus und alles und alle, denen die neue Bestimmung des Hauses nun dient.

Im Saal Pirmin des Hotels St. Elisabeth war dann bei einem reich und liebevoll bereiteten Imbiss Gelegenheit zur Begegnung, zum Gespräch und zur leiblichen Stärkung. „Insgesamt eine runde Sache!“ – so am Schluss kurz und bündig und anerkennend der Kommentar einer Teilnehmerin.